„Ich kann nicht mehr!“ Wenn die Partnerin, der Vater oder das eigene Kind unter Depressionen leidet, gelangen Angehörige oft an ihre Grenzen. Sie haben Wut im Bauch, empfinden Schuldgefühle, fühlen sich ohnmächtig und verzweifeln daran, dass sich der geliebte Mensch abkapselt und nicht mehr zu erreichen ist. „Reiß Dich doch zusammen!“- das nützt wenig. Sätze wie „Wir stehen das zusammen durch!“ und „Das geht vorbei!“ haben Betroffene als sehr hilfreich erlebt. In dieser Ausgabe der Sendereihe „Ansichtssache“ des Rai Südtirol stehen die Angehörigen und die großen Veränderungen, die die Depression eines Angehörigen in ihr Leben bringt, im Fokus. Gäste sind Marianne Ilmer Ebnicher und Richard Santifaller, die darüber erzählen, was und wer sie in depressiven Phasen unterstützt hat, der Psychiater Francesco Andreucci und Barbara Morandell, die für unseren Verband Ariadne beim „Stützpunkt“ Angehörige berät.

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