Der Verband stellt sich vor 2017-08-07T16:31:00+00:00

Der Verband stellt sich vor

In den 80er Jahren waren Angehörige mit der Tatsache, einen psychisch erkrankten Menschen in der Familie zu haben, isoliert und allein gelassen. Es gab so gut wie nichts: keine öffentlichen Hilfen, Dienste oder Strukturen in Südtirol.

Aus einem tiefempfundenen Bedürfnis, aus der Not und der Erkenntnis, dass sie selbst aktiv werden müssen, damit sich etwas verändert, gründeten mehrere Angehörige im Jahr 1989 den Verband Angehöriger und Freunde psychisch Kranker. Ihr Ziel war es (und ist es immer noch), durch gemeinsames Auftreten eine Verbesserung der Lebenssituation von betroffenen Familien zu erreichen und die politisch Verantwortlichen auf ihre dringenden Anliegen aufmerksam zu machen.

Der Verband ist eine ehrenamtliche und gemeinnützige und die einzige private Organisation für Angehörige von Menschen mit psychischer Erkrankung in Südtirol. Als solcher sind wir auch im Landesverzeichnis der ehrenamtlichen Organisationen eingetragen.

Namensänderung:

Bei der Mitgliederversammlung des Verbandes am 08. April 2016 wurde die Umbenennung des Verbandes Angehöriger und Freunde psychisch Kranker in „Verband Ariadne – für die psychische Gesundheit aller“ beschlossen.

Ariadne ist eine Figur aus der griechischen Mythologie. Sie rettete Theseus mit dem berühmten “Ariadnefaden” das Leben; mit diesem war es ihm möglich, aus dem Labyrinth wieder herauszukommen, nachdem er den Minotaurus erschlagen hatte, der regelmäßig die Opferung von jungen Männern und Frauen gefordert hatte.

Es ist kein Zufall, dass das Logo des Verbandes ein Labyrinth ist mit einem Faden, der nach außen führt. Psychische Erkrankungen sind wie ein verworrenes Knäuel, es ist unklar, wie es weitergeht. Es scheint, als ob man den Weg zurück in ein „normales“ Leben, in die Gesellschaft nicht mehr finden kann. Betroffene, aber auch Angehörige brauchen einen „Faden“, der sie leitet. Mit dem Zusatz zum Namen „für die psychische Gesundheit aller“ soll sich jede/r, Betroffene/r, Angehörige/r, ja die ganze Gesellschaft angesprochen fühlen.

Klicken Sie hier um das Statut des Verbandes zu lesen.